Sonntag, 24. August 2014

ZWIEBELKIRCHWEIH MIT BREMSER

Heute ist Zwiebelkirchweih in der Semmelstraße.
Die Kreuzbergwallfahrer kamen teils recht erschöpft aber sehr glücklich wieder in Würzburg an.
Der traditionelle erste Zwiebelkuchen des Jahres schmeckt auf jeden Fall.
Der erste Bremser des Jahres dagegen ist noch mehr Traubensaft.
Ein schöner Nachmittag!

Samstag, 23. August 2014

FROMAGE, BAGUETTE ET PINOT

Samstagsbummel in der Stadt.
Wie schön, es ist mal wieder internationaler Markt, hab' ich gar nicht gewusst.
Gleich zum Käsestand:
48 Monate gereifter Comté, dazu ein warmes, knuspriges Baguette und einen Pinot gris und schon ist man im Urlaub :-)

Da stört auch der Regen beim anschließenden Espresso nicht.


Freitag, 22. August 2014

ZUCCHINI ZIEGENKÄSE QUICHE

So langsam kehrt hier wieder Routine ein.
Und das heißt, Freitag ist Pizzatag.
Ok, letzte Woche Flamkuchen und diese Woche Quiche.
Fällt aber irgendwie in die gleiche Kategorie "Wohlfühlessen" für mich :-)

Für die heutige Quiche habe ich mal einen etwas anderen Boden gemacht und zwar mit jeweils einem Teil Dinkelvollkornmehl, Hafermehl und Buchweizenpolenta (insgesamt 200 g), kurz verknetet mit 100 g Butter und einem Schuß kaltem Wasser sowie etwas Salz, eine Viertelstunde kühlgestellt, eine Viertelstunde blind vorgebacken und eine Viertelstunde offen weitergebacken:
Genug Zeit, um eine Füllung aus geraspelten Zucchini, Ziegenfrischkäse, Ziegenjoghurt, geriebenem Ziegebutterkäse, getrockneten Tomaten, zwei Eiern, Thymian, Salz, Pfeffer und etwas Chili zu vermischen, die dann mit Kirschtomaten und drei weiteren eigenen (!) Feigen auf den vorgebackenen Boden kommt:
Noch mal eine weitere halbe Stunde bei 200 Grad im Ofen ist es dann eeeendlich soweit:
Wenn man genug Geduld hat, die Quiche etwas abkühlen zu lassen, geht sie auch prima aus der Form:
 
ZucchiniZiegenkäseQuiche

Und es gab sogar Reste:
Zumindest kurz, war doch einfach zu lecker ;-)
Der neue Boden war klasse, schön bröselig crunchy mit der Buchweizenpolenta.
Und Ziegenkäse ist immer fein, auch wenn er nicht selbstgemacht ist.

Donnerstag, 21. August 2014

MAHSHI KRONB MALFUF

Oder auch Krautwickel ;-)

In der Gemüsekiste war ein Butterkohl.
Und ich hatte mal wieder Lust auf etwas arabisches.

Bei Petra gab es mal diese libanesischen Kohlröllchen, die haben mir gefallen.
Allerdings hab' ich sie nicht so ordentlich klein hingekriegt, es sind eher Kohlklopse geworden...

Also auf!
  • Butterkohl blanchieren und die dicken Rippen rausschneiden.
  • Füllung basteln aus: Rinderhack, Koriander, Zwiebeln, Knoblauch, Berberitzen, Tomatenmark, gewürzt mit Chili, Salz, Pfeffer, Curcuma, Harissa, Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Olivenöl und Zitronensaft.
Die Masse in die Blätter einrollen:
Die Rippen in einem Topf auslegen und die Röllchen drauflegen:
Dann alles mit einer Würzflüssigkeit aus Curcuma, Harissa, Tomatenmark, heißem Wasser und Rinderfond begießen und eine Dreiviertelstunde köcheln lassen.
So, fertig:

Mahsi Kronb Malfuf
Gut, wenn man noch ein paar Kürbispommes dazu hat ;-)
Und so schmeckt's am besten:
Wirklich gut, die KOmbination, allein die Berberitzen mit dem scharfen Hack...perfekt!

Mittwoch, 20. August 2014

POMMES UND KETCHUP

Okay, ich sehe es ein.
Es ist Herbst.
Das einzig gute daran, dass der Sommer um ist: es gibt wieder Kürbis :-D

Und so eröffne ich bereits heute die Lieblingsgemüsesaison mit Kürbispommes.
Das ist nichts anderes als im Ofen gebackener Hokkaido, nur dass es sich lustiger anhört.

So hab' ich es gemacht:

Kürbis waschen und halbieren, dann mit einem Löffel die Kerne rauskratzen, vierteln und in Spalten schneiden, mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Rosmarin bestreichen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen.
Im Backofen 20 Minuten bei 250 Grad backen.
Dazu gibt es dann ein BasilikumKetchup aus wunderbar reifen, bunten Tomaten:

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, Tomaten waschen und halbieren. Basilikum waschen, trocken schütteln und Blätter fein schneiden. Getrocknete Tomaten abtropfen lassen und fein hacken.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Tomatenmark andünsten, Tomaten dazugeben und so 15  Minuten unter Rühren köcheln lassen.
Mit Salz und Agavendicksaft pürieren.
Basilikum unterheben und den Ketchup kühlstellen.

Kürbispommes
mit
BasilikumKetchup

Das ist mal wieder so ein Wohlfühlsattessen, bei dem man viel mehr isst, als man hungrig ist und danach nur noch auf's Sofa kann....was ja bei diesem Augustwette nicht das schlechteste ist.

Montag, 18. August 2014

RETTICH SPAGHETTI UND ANGEMACHTER CAMEMBERT

Was man nicht alles spiralisieren kann!
Rettich zum Beispiel geht ganz wunderbar.

Wenn man die Rettichspaghetti etwas salzt, Wasser ziehen lässt und dann abspült sind sie auch gar nicht mehr so arg scharf sondern nur noch schön knackig.
Passt prima zusammen mit einer Creme aus reifem, zerdrücktem Camembert, Frischkäse und Paprikapaste und Currypulver.
Noch ein wenig Petersilie und Pfeffer darüber, fertig.
Rettichspaghetti
mit
angemachtem Camembert
Zermanscht sieht das dann so aus:
Schmeckt!
Eigentlich war das ja nach dem üppigen Hirschragout mit Spätzle* von heute mittag nicht mehr nötig....aber es macht einfach Spass, Gemüse zu schnitzen ;-)


*Hab' ich euch leider vorenthalten, war nämlich nicht selbstgemacht sondern profanes Mensaessen. Hat aber überraschend gut geschmeckt.

Sonntag, 17. August 2014

MEINE ERSTEN FEIGEN HEUER SIND REIF!

Es ist kalt.
Eigentlich kann man sich nur einmummeln und schlafen.
So gut haben es aber nur Katzen.
Ich dagegen habe Hunger, will Sommer und außerdem sind die ersten kleine Feigen an meinem Bäumchen reif.
Also wird ein prima Sommersalat gemacht.
So!
Dafür halbiere ich ein paar Kirschtomätchen, gebe ordentlich viel Basilikum dazu, je einen Klecks Hüttenkäse mit einer Feige darauf, den letzten Rest gehobelte Belper Knolle sowie etwas Salz, Balsamico und Olivenöl.
FeigenSalat
mit
Tomate Basilikum
Belper Knolle und Hüttenkäse Das schmeckt nach Sommer!
Sind sie auch klein, meine Feigen, so haben sie dennoch ganz schön viel Aroma.
Und die Kombination ist auch prima.
Zumindest, wenn man gerade keine frische Burrata im Hause hat ;-)
 

Freitag, 15. August 2014

FLAMKUCHEN MIT VIERERLEI ZIEGE UND WILDSCHWEINSCHINKEN

Heute ist es soweit!
Die Ziegenricotta kommt zum Einsatz.
Und zwar in einer absolut genialen Kombination.
Inspiriert wurde ich durch Juliane, meiner Flamkuchenschwester im Geiste ;-)

Statt der Pizza der Woche gab es also einen Flamkuchen der Woche.
Geknetet aus 250g Dinkelmehl, 2 EL Olivenöl, 125 ml Wasser und etwas Salz.
Solange der Teig bei Raumtemperatur etwas ruht, kann man die übrigen Vorbereitungen treffen:
  • Ziegenquark mit etwas Ziegenmolke, geriebenem Ziegenbutterkäse, Salz, Pfeffer und Thymian verrühren
  • Wildschweinschinken in Streifen rupfen
  • Aprikosen achteln

Dann werden zwei ganz dünne Fladen ausgerollt und mit den Zutaten belegt.
Auf dem im Ofen vorgeheizten Pizzastein wird der Fladen dann so eine Viertelstunde knusprig gebacken.
Und mit der Ziegenricotta, die über Nacht im Kühlschrank noch mal ein ganzes Stück fester geworden ist und äußerst würzig ziegig schmeckt, verfeinert.
Flamkuchen
mit
ViererleiZiege und Wildschweinschinken
Das ist die beste Pizza, die ich je gegessen habe!
Sage ich aber jedesmal bei der Pizza der Woche ;-)

Also, das Fazit: der Aufwand für die Ziegenricottaproduktion hat sich gelohnt.
Und mit 2 Euro 30 (ohne Arbeits- und Produktionskosten) sind 100 g doch gar nicht mal so teuer.
Gesetzt den Fall, dass es überhaupt irgendwo Ziegenricotta zu kaufen gibt.

Donnerstag, 14. August 2014

FEIGEN MIT ZIEGENQUARK

Und weil die Ziegenricotta erst mal abkühlen musste, ich aber auf dem Markt außer der Ziegenmilch auch frische Feigen, Rucola und Ziegenquark mitgenommen hatte, gab es dann zum Abendessen einen schönen Salat nach Ottolenghi.

Für den Rucola habe ich ein Dressing angerührt aus Balsamico, Kürbiskernöl, Mangosaft, Ziegenmolke, etwas Senf, Salz und Pfeffer.
Darauf kommen dann die Feigen, der Ziegenquark und Basilikum.
Feigen und Ziegenquark
mit
Basilikum und Rucola

Auch das passt wieder wunderbar zusammen, wie bisher alles nach Ottolenghi gemachte!

ZIEGENRICOTTA

Es ist ja gerade mal drei Jahre her, dass ich meinen ersten und bis jetzt auch letzten Frischkäse produziert habe.
Damals in Form von Paneer aus Kuhmilch.
Jetzt habe ich endlich mal frische Ziegenmilch auf dem Markt bekommen.
Die Milch habe ich mit einem Päckchen in etwas Ziegenmilch aufgelöster Zitronensäure erhitzt, gesalzen und solang gerührt, bis sie ausgeflockt ist.
Dann in ein Mulltuch gegossen und abgesiebt.
Eine professionelle Aufhängung zum Abtropfen gebaut:
Das ganze noch etwas verknotet und weiter abtropfen lassen.
Das dauert!
Schließlich bekommt man das:
Jede Menge salziger Ziegenmolke, die warm ziemlich bäh schmeckt.
Ich habe sie mal in den Kühlschrank gepackt, mal schauen, ob man das Zeugs kalt trinken kann ;-)

Und man bekommt auch noch das:
So ungefähr 100 g cremige Ziegenricotta ist herausgekommen.
Ich stelle sie jetzt mal über Nacht in den Kühlschrank und morgen wird dann irgendwas tolles damit gemacht.