Dienstag, 15. April 2014

JEDE MENGE GRÜNZEUGS

Welch' Überraschung: der Grünspargel im Garten ist schon erntereif!
Außerdem habe ich nochmal einen schönen Bund Bärlauch inklusive Bärlauchknospen geschenkt bekommen.
Plus Zucchini und Petersilie aus dem Gemüsefach ergibt das eine ganze Menge Grünzeugs, das verarbeitet werden will.
 
Die Knospen habe ich mal in Essigsalzwasser eingelegt und werde in ein zwei Wochen schauen, ob essbare Bärlauchkapern daraus geworden sind ;-)
 Aus dem Bärlauch und der Petersilie wurde zusammen mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz und gerösteten Kernen ein Pesto, auf Vorrat eingefroren bis auf einen kleinen Rest, der in meinen wunderbar gelungen selbstgemachten Ziegenfrischkäse kam.
Lohnen tut sich das nicht wirklich, soviel Zutaten wie man dafür braucht, aber Spass gemacht hat es und super schmecken tut es auf jeden Fall auch.

Das Rezept für den Frischkäse habe ich bei Boulancheriechen gefunden und als Variante Ziegenfrischkäse nachgemacht.

Rezept:
250 g Ziegenquark
250 g Ziegenjoghurt
50 g saure Sahne
40 g Ziegenbutter
1/4 TL Salz
1 TL Johannisbrotkernmehl

Butter schmelzen, alle anderen Zutaten ordentlich unterrühren und dann ist das ganze angeblich im Kühlschrank ein zwei Wochen haltbar.
Einen Teil davon habe ich schonmal mit dem restlichen Bärlauchpesto vermischt und zusammen mit den angebratenen Grünspargel- und Zucchinistücken verspeist.
Ziegenfrischkäse
auf Grünem Gemüse

Wirklich klasse!
Fluffig und cremig. 
Und vor allem war das Pesto diesmal nicht ganz so scharf wie das letzte, liegt vielleicht auch an dem Petersilienanteil.
Aber jetzt ist's genug mit Bärlauch :-D

Sonntag, 13. April 2014

UND SCHON WIEDER SONNTAGSSPARGEL

Ist nicht so, dass es unter der Woche nichts zu essen gäbe...aber irgendwie nix bloggenswertes ;-)

Auch der heutige Sonntagsspargel ist nicht besonders innovativ, aber geschmeckt hat er und deshalb wird er auch dokumentiert.
Geht auch wieder ganz schnell und einfach:
Spargelstücke in der Pfanne anbraten, ein paar Kirschtomaten dazugeben, ein gewürfeltes Lachsfilet kurz mit anbraten, mit etwas Weißwein und Zitronensaft ablöschen, würzen mit Salz und Vanille, fertig.
Nein, ein paar Basilikumblätter sind auch noch dabei.
VanilleLachsSpargelPfanne

Feiner Sonntagsspargel.

Sonntag, 6. April 2014

STRUDELIGER SONNTAGSSPARGEL

Den Sonntagsspargel gab es heute in strudelig mediterraner Version.
Dafür wurden Spargelköpfe mit Oliven und getrockneten Tomaten in der Pfanne angebraten, mit Bruschettagewürz gewürzt und mit etwas Weißwein abgelöscht.
Ein cremiger Ziegenfrischkäse mit Kräutern der Provence, frisch vom Markt:
Zusammengemischt und mit Filoteigblättern umüllt:
Im Backofen dann eine halbe Stunde gebacken:
Und dazu ein Kräutertomatensößchen:
SpargelStrudel

Wie immer gelang es nicht, den Strudel verlustfrei aus der Form zu bringen.
Tut aber dem Geschmack keinen Abbruch.

Samstag, 5. April 2014

TAHINIGEMÜSE

Das sieht jetzt vielleicht nicht besonders spektakulär aus, aber geschmacklich eine echt gute Sache!
Bei Nesrin gab's neulich libanesischen ZwiebelFisch.
Da ich noch Tahinisesampaste im Kühlschrank hatte und außerdem die letzten Zucchini aus der Gemüsekiste irgendwie aufpeppen wollte, habe ich nicht nur Zwiebeln, sondern auch Knoblauch und Zucchini in der Pfanne angebraten und dann mit einer Mischung aus Zitronensaft, Tahinipaste und Ducca gewürzt.
 TahiniZucchiniZwiebelGemüse

 
Das passt wunderbar zu Wolfsbarsch.

Mittwoch, 2. April 2014

GRÜNKOHLCHIPS

Ist jetzt nicht gerade das Frühlingsessen schlechthin...aber in der Gemüsekiste war unerwarteterweise jede Menge Grünkohl.
In diversen Foodblogs waren diesen Winter ja die berühmten Grühkohlchips gemacht worden, gute Gelegenheit, das auch mal auszuprobieren.
Geht auch ganz einfach:
den Grünkohl von den harten Stielen befreien, waschen und gut trocknen, mit einer Marinade aus Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Piment ordentlich durchkneten und dann möglichst flächig auf einem Backblech ausgebreitet bei 130 Grad eine Dreiviertelstunde lang knusprig backen.
Zwischendurch immer mal Feuchtigkeit aus dem Ofen ablassen.
Da außerdem noch Karotten in der Kiste waren, habe ich ein schön würziges Pürée mit Roter CurryPaste dazu gemacht.
 Grünkohlchips und GelbeRübenCurry
Klasse!
Das ist ja mal echt eine feine Erfindung.
Jetzt kann ich schauen, wo ich im Sommer Grünkohl herkriege für den abendlichen Knabberspass bei AperolSprizz auf der Terrasse :-D

Montag, 31. März 2014

FELDSALATPESTO GEHT AUCH MIT KÜRBIS

Für's schnelle Montagabendessen und im Zuge der Tiefkühltruheleermachaktion kam das berühmte Feldsalatpesto heute mit einem Rest Hokkaidowürfel und Schwarzwurzelgemüse zum Einsatz.
FeldsalatpestoGemüse

Passt auch.
Aber jetzt ist es dann genug mit Kürbis, es wird Zeit für Tomaten und co. mit Geschmack!

Sonntag, 30. März 2014

PIZZA DER WOCHE UND ERSTER SPARGEL!

Von der scharfen Bärlauchsauce war noch ein kleiner Rest da.
Zur Entschärfung habe ich ihn unter eine Tomatensauce mit Parmesan gerührt und gestern auf die Pizza der Woche gestrichen, zusammen mit Büffelmozzarella und ein paar Oliven.
BärlauchBüffelMozzarellaPizza

Sieht nicht spektakulär aus, schmeckt aber ganz fantastisch.

Und heute gab es dann den ersten Sonntagsspargel!
Ich kaufe ja nur den fränkischen am Spargelstand meines Vertrauens und auch erst, wenn der Kilopreis unter 10 Euro gesunken ist.
Und es gab tatsächlich den zwar noch etwas dünnen, aber nichtsdestoweniger sehr geschmackvollen Spargel für 5, 90 Euro das Kilo.
Für's erste habe ich ihn einfach nur gekocht und mit dem wunderbaren Gourmetpesto, das ich von meinem lieben Foodbloggerkollegen Ralf am Freitag geschenkt bekam, verfeinert.
Als Beilage gab es noch einen fluffigen Quarkpfannkuchen mit Enteneiern und meinem andalusischen Safrangewürz gewürzt aus dem Backofen.

QuarkPfannkuchen
mit 
FeldsalatPestoSpargel

Guter Einstieg in die Spargelsaison!
Das Pesto hat echt super lecker geschmeckt, danke nochmal dafür, Ralf!!

Samstag, 29. März 2014

DER NÄCHSTE GENUSSESSERSTAMMTISCH

Auch im März haben sich wieder fünf Genussfreunde zusammengetan um lecker zu speisen!
Wir hatten im Il Castello eine schöne Auswahl an extra für uns zusammengestellten Gerichte der italienischen Küche.
Los ging's mit einem Ameuse Bouche:
Knoblauchiges Zucchini Crostini

Schön knusprig!
Die Vorspeise war fantastisch:
Auberginenauflauf und Fritatta
mit
Trombini

Dann! Eine Premiere!
Meine erste Auster.

Vorsichtshalber habe ich mal ordentlich Zitronensaft darauf getan und sie dann nach Evis Anleitung vom Muskel gelöst und verspeist.
Auster

Super. Ich bin überrascht, wie gut das schmeckt.
Kein bisschen fischig, sondern schön frisch salzig und die Konsistenz war sehr angenehm.
Bestell ich mir mal wieder!


Jetzt kam der Nudelzwischengang:
Tortelacci mit Ziegenricotta
in
Salbeibuttersauce auf Tomatenspiegel

Damit wäre ich jetzt schon völlig zufrieden gewesen!
Aber es ging weiter mit Fisch und Fleisch.

Gebratener Steinbutt und RindsTagliata
auf RucolaParmesan
mit KartoffelGemüse
Wir haben alles bis auf die letzten Gräten aufgegessen.

Eigentlich wollte Werner den Fisch ja für uns filettieren, aber der fiel so butterzart von der Gräte, dass das gar nicht nötig war ;-)
Zu schade, dass man irgendwann einfach satt ist....
Es war ein absolut schöner Abend!

Allerdings: schon wieder kein Bild vom Grappa!
Dabei hätten wir diesmal genug Gelegenheit dazu gehabt, gell, Ralf ;-) ?
Und danke nochmal an Petra für's Heimbringen!

Freitag, 28. März 2014

RICOTTAPLÄTZCHEN MIT BÄRLAUCHSAUCE

Wenn es früh um 8 Uhr klingelt, kann das nicht nur der Postbote sondern auch mal ein anderer netter Mitmensch sein, der schon vor Morgengrauen in den Wäldern der Rhön unterwegs war, um Bärlauch zu sammeln und mir was davon abzugeben :-D
Vor Sonnenaufgang sei nämlich die beste Erntezeit für ätherische Pflanzen, hab' ich erfahren ;-)

Und wie es der Zufall so will, liegt im Kühlschrank auch noch ein Ricotta parat!
Also endlich die Gelegenheit, die schon lange bewunderten fluffigen Ricottaknödel von Herrn Lamiacucina nachzukochen.

Allerdings....die Zeit ist knapp, die Ricotta nicht ordentlich abgetropft und an ein Formen von Knödeln aus dieser Teigmasse ist überhaupt nicht zu denken....
Aber: es gibt Alternativen!
Einfach kleine Häufchen der Ricottamasse auf ein Backpapierblech setzen und eine halbe Stunde im Ofen backen geht auch!
RicottaPlätzchen 
auf 
Bärlauchsauce

Wunderbar!
Knusprige Ricottaknödel schmecken sehr gut ;-)

Allerdings: dieser Bärlauch hatte es in sich!
Sowas von aromatisch und scharf, fast schon etwas unangenehm...vielleicht ist es doch nicht so schlimm, wenn man erst nach Sonnenaufgang in den Wald geht ;-)
Jedenfalls vielen Dank für Rezept und Bärlauchspende!!

Und: die Knödel sind so gelb, weil das Eigelb mal wieder von einer Ente stammte!

Sonntag, 23. März 2014

JERUSALEMER ZIEGENQUARKTÖRTCHEN

Bei Steph vom Kleinen Kuriositätenladen gab es neulich eine Gastbeitrag, der mir sofort gefallen hat.

Krisztina von Culinaria Ungaria hat wunderbare Couscoustörtchen gebacken.
Couscous mag ich total gern.

Allerdings habe ich ein paar Änderungen vorgenommen :-)
Zwischendurch war ich mir auch nicht ganz sicher, ob das ein Essen aus der Kategorie "OkaywirgehenunsliebereinenDönerholen" wird....aber letztendlich hat es prima geschmeckt.

So ging meine Variante:
250 ml Couscous werden mit 500 ml warmem Gemüsefond verrührt, gesalzen, mit Kreuzkümmel gewürzt und quellen dann solange, bis die Flüssigkeit aufgesaugt ist.
Dann wird ein Ei und etwas Butter untergerührt.
Inzwischen verrühre ich 250 g Ziegenquark mit 250 g Ziegenfrischkäse und einem Ei und mische eine Handvoll Berberitzen und Oliven darunter.

Jetzt kommt erst eine Schicht Couscous in eine Silikonform, dann die Quarkmasse, obendrauf der Rest Couscous.
Im Ofen muss das ganze dann ca. eine Dreiviertelstunde backen.
Ich hatte erst Bedenken, dass es zu flüssig bleibt, hat aber dann doch schön gebunden:

Jetzt ist es von Vorteil, einen Moment zu warten, bis das Törtchen etwas abgekühlt und somit fester ist.
Denn dann lässt sich die Torte auch schön in Stücke schneiden und mit etwas Balsamico verzieren:
JerusalemerZiegenquarkTörtchen

Eine echte Überraschung!
Das passt prima zusammen, schmeckt schön würzig durch die Ziege, die Berberitzen geben das fruchtigsäuerliche Aroma dazu und satt macht es in jedem Fall.
Ich hatte dazu noch einen KürbisGrapefruitKäseSalat, allerdings wäre ein extra Sößchen nicht verkehrt gewesen, ein klein wenig trocken war das ganze schon.

Aber, es hat super geschmeckt.
Und auch wenn es mit dem Originalrezept nicht mehr so arg viel zu tun hat, ich hab' den Namen mal beibehalten, der gefällt mir irgendwie ganz gut ;-)